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19. Januar 2016 2 19 /01 /Januar /2016 00:36

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© Abir Abdullah/DPA

Bangladesch exportiert trotz des Einsturzes einer Textilfabrik mit mehr als 1100 Todesopfern und mehreren Bränden in anderen Textilfabriken mehr Bekleidung. Die Ausfuhren stiegen im Geschäftsjahr bis Ende Juni um 13 Prozent auf 21,5 Milliarden Dollar, wie die Außenhandelsvereinigung des Landes am Dienstag mitteilte. Kleider und Schuhe sind die mit Abstand wichtigsten Handelsgüter des asiatischen Landes. Die gesamten Ausfuhren legten um elf Prozent auf mehr als 27 Milliarden Dollar zu.

Niedrige Löhne und ein zollfreier Zugang zu westlichen Märkten haben Bangladesch zum zweitwichtigsten Hersteller von Bekleidung nach China werden lassen. 60 Prozent der Bekleidung gehen nach Europa. Nach dem Einsturz einer Fabrik in der Hauptstadt Dhaka, bei dem 1132 Menschen ums Leben gekommen waren, ist der Druck auf Regierung, Unternehmer und Modekonzerne gewachsen, die Arbeitsbedingungen für die vier Millionen Textilarbeiter zu verbessern. So wird derzeit an einem Gesetz gearbeitet, das es den Arbeitern erleichtert, Gewerkschaften zu gründen - bisher war dafür die Zustimmung des Fabrikinhabers nötig.

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Published by Alamgirkingpin