Overblog
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
10. September 2008 3 10 /09 /September /2008 16:44

 

 Ich hatte eine Zulassung für  ein Studienfach der Psychologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg hatte und ich habe an dem von der Uni zugelassenen Deutschkurs teilgenommen , weil die Aufnahme des Studiums von einer bestandenen Deutschprüfung anhängig war.

Da das Ergebnis eines Teiles der Deutsch-Prüfung nicht anerkannt wurde, ist es mir nicht gelungen, das 2. Studium auf zu nehmen.

Die Deutschprüfung bestand aus drei Teilen. Diese waren die folgenden:

Fragen zum Text

Grammatik
 
Textwiedergabe

Ich habe in den Teilen des Fragen zum Textes und der Grammatik wohl bestanden. Da gab es keine Spielräume für irgendeine Lahmenentschuldigung.

Ich erzähle nun kurz, was eine Textwiedergabe ist? Ein Text wurde durch Mikrofon von einem Lehrer zwei male vorgelesen. Die Prüfungsteilnehmer müssten den Text konzentriert anhören und nach dem Ende des vorgelesenen Textes damit beginnen, den Text umgeformt wieder schriftlich zu produzieren oder geben. Ich habe genau das getan. Ich habe mich auch sehr konzentriert den Text angehört. Ich bin auch dort gewesen bzw. an der Prüfung der Textwiedergabe teil genommen, um den Text an zu hören, egal wer diesen Text vorgelesen hatte.
Nur eines war zuviel. Ich habe einen Abschnitt mehr geschrieben, der im vorgelesenen Text nicht drinnen war. Es ist immer so, dass ich auch aus dem Bauch der Menschen ihre Gedanken im voraus raus kriege. Ich wollte damit sagen, dass ich diese Fähigkeit besitze, heute davon zu reden, was man vor hatte, morgen zu reden..

Es könnte doch vorkommen, dass man einen Text Unionzentriert oder unbewusst vervollständigen würde, wenn man den Text vorher vom Lesen kannte. Das müsste nicht für die Begründung der Nichtanerkennung des Prüfungergebnisses ausreichen, dass der Text aus irgendeiner Quelle des Prüfungsausschusses in meinen Kenntnissen gelangte.

Es gab jedoch keinen Vorwurf für die Kopie, da dieser Vorwurf gar nicht funktionieren würde, weil ein völlig neuer Text, der den Prüfungteilnehmern unbekannt war, durch Mikrofon vorgelesen wurde.
Die Zeit für die Umformung des Textes und dessen schriftliche Wiedergabe ist schon knapp. Also der Vorwurf für die Kopie war nicht aus der begründeten Befürchtung  erhoben.

"Der Text war mir bekannt aus dem "leakage" des Prüfungsausschusses"- war die Begründung der nicht Anerkennung der Prüfungergebnisse der Textwiedergabe. Diese führte dazu, dass meine bestandene Prüfungen anderer Teile nicht mitgezählt wurden. Es sei denn, dass der Vorwurf gegen den Prüfungsausschuss und nicht gegen mich erhoben wurde.

Diesen Post teilen
Repost0
Published by Alamgirkingpin