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16. Juni 2012 6 16 /06 /Juni /2012 08:42

Ich war von dem Kopf- und Hals Krebs betroffen. Eine der Symptomen dieser Krebsarten sind die Schmerzen im Halsbereich oder Schwierigkeiten beim Schlucken. Ich hatte keine Schmerzen im Halsbereich sondern Schwierigkeiten beim Schlucken. Diese Schwierigkeiten waren andauernd. Der behandelnde HNO-Arzt ist der Meinung gewesen, ich hätte Halskrebs. Er habe mich an das Krankenhaus Nordklinik Nürnberg verwiesen. Die Ärzte dort waren nach der Untersuchung der Meinung, ich hätte Halskrebs. Sämtliche Untersuchungen wurden durchgeführt. Für die Therapie war es ausschlaggebend, dass eine Biopsie gemacht würde, um sicher zu sein. Das ist auch wie eine Operation. Keine Operation irgendeiner Art ist risikofrei. Ich war der festen Überzeugung, dass ich automatisch geheilt wäre, obwohl deren Prozentzahl  verschwindend gering ist. Ich machte trotzdem die Hoffnung, dass der Allmächtige an meiner Seite wäre. Ich würde dreimal im Nordklinik  Nürnberg stationär aufgenommen für die Durchführung einer Biopsie. Jedes Mal lehnte ich in der letzten Sekunde die OP ab. Dann überlegte ich mir, welche Therapie für mich geeignet wäre. Welche Therapie sollte von mir aus gehen, um mich zu heilen, da ich genau wusste, dass der Patient sein bester Arzt wäre. ich besuchte meine Heimat im Jahre 2009 und 2010 insgesamt dreimal. Dort ist ein anderes Klima. Dort brauchte ich  selber nicht zu kochen sondern ich wurde Essen serviert. Und die Nähe der Verwandte. Alles hat auch zu der Heilung eine Rolle gespielt. An einem schönen Tag im Jahre 2010, als ich zum dritten Mal meine Heimat besuchte, fühlte ich mich Wohl. Ich hatte keine Schwierigektien beim Schlucken mehr. Ich bedankte mich beim Allmächtigen.

Ich habe bis 2004 geraucht. Zigaren, Zigaretten und auch Pfeiffe. Zwei teuere Pfeiffe habe ich imme noch. Teuere Tabakdosen für meine Pfeffe habe ich erst im Jahre 2009 weggeschmiessen, da ich dachte, dass diese die Luft tabakiere. Ich werde die Pfeiffen irgendwann als Dekorationsstücke in einem "Show case" stellen. Im Jahre 2004 hatte ich das Gefühl, dass es die höchste Zeit wäre, um das Rauchen auf zu geben. Ich habe an einem Tag das Rauchen eingestellt. So ist meine Willenstärke. Wenn ich im Jahre 2004 das Rauchen nicht eingestellt hätte, wäre ich im Jahre 2010 nicht geheilt.

Indirektrauchen ist genau so schädlich wie das direkte Rauchen. Daher bin ich sehr vorsichtig. Wenn jemand irgendwo raucht, versuche ich von ihm einen Abstand zu halten.

Die Leute wegen ihrer Unkenntnisse betrachten mein solches Verhalten als psychosomatisch. Es is weit verbreitet, welche Szene ich mache, wenn ich jemanden rauchen sehe. Daher wollen alle Raucher einmal sehen, wie ich auf ihre Gewohnheit reagiere, wenn ich sie rauchen sehe. Ich gebe Beispiele. Wenn ich an der Bushalte warte, nähert sich unbedingt ein Raucher/in zu mir oder er kommt erst in meiner Nähe dann zündet er oder sie eine Zigarette an. Wenn ich auf der Straße laufe, die Menschen bzw. die Raucher die hinter mir waren, laufen schneller, um mich zu überholen. Am Punkt des Überholen zündet der/die Raucher-in unbedingt eine Zigarette an, um zu sehen, wie ich darauf reagiere.

Manche denken, ich beabsichtige die Menschen zu erziehen. Manche denken, ich betrachte alle meine Brüder und Schwester und ich wollte sie von der Krankheit schützen

All Konstruktionen sind falsch. Ich wollte mich schützen und nicht die anderen. Mein Verhalten ist angstbedingt und nicht erzieherisch. Wer einmal in den Verdacht der Halskrebskrankheit geraten ist, weißt wohl, wie  schrecklich diese Angst ist, welche Panik die Krebskrankheit einer Person bereite.

 

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Published by Alamgirkingpin