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2. Mai 2010 7 02 /05 /Mai /2010 11:45

Neulich rede ich vom Prozess der Kriegsverbrecher. Der bengalische Staat ist zu ehren. Die geduldeten Verbrecher in der späteren politischen Entwicklung sind harmlos geworden. Es geht nicht darum, wer gegen das Gründungsvorhaben des bengalischen Staates war. Diese Meinungsverschiedenheiten im Sinn der damalig  herrschenden Poltischen Lage waren völlig in Ordnung. Der Staat schafft Demokratie und Pluralismus. Die Teilung Indiens oder die neue Gründung Pakistans war auch nich umstritten und wurden von den religiösen Fanatikern beider Seiten Muslimen und Hindus Widerstand geleistet. Man gründet einen Staat für die Menschen. Für den Bürger. Ob der gegründete Staat  sein Ziel und  Zweck zum Wohle der Bürger erreichen könnte, werden natürlich von der Bewölkerung in ihren Gedanken gezogen. Diese Art der Meinungsverschiedenheiten hat es immer und überall gegeben. Die Menschen, die damals vor der Gründung des bengalischen Staates Gegenkonzeption hatten, sind nicht vor Gericht zu stellen. Die sind schon politisch rehabilitiert. Aber im Namen des Widerstandes gegen die Gründung unseres Staates haben sich die bestimmten politischen Elemente kriminell verhalten. Sie haben mit der Besatzungarmee kollaboriert und an deren Massenverbrechen aktiv teilgenommen. Diese fallen unter "criminal law". Gegen diese Elemente ist Klage zu erheben. Das ist normal. Ihre Taten sind nicht verjährt.

 

Die Millionen, die während des Freiheitskampfes Opfer der Kriminellen gefallen sind, deren Angehörigen müssen Gerechtigkeit geschaffen werden. Das ist die Erwartung der damaligen Betroffenen. Diese Erwartung haben immer noch die Betroffenen, deren Angehörigen von den Kriegsverbrechern ermordet und massakriert wurden. Das Ausmaß der kriminellen Delikte der Besatzungarmee und deren Kollaborateuren waren so verheerend, dass ohne deren Prozesse die Gerichtsbarkeit in unserem Lande in Frage kommen könnte. Außerdem die Justiz verliert die breite Basis der Rechtsordnung eines Staates. Dieser Vorgang könnte auf das System der Justiz Einfluss nehmen. "criminal law" kennt keine bestimmte Zeit oder Lage, unter der die  definierten kriminellen Delikte vorgegangen wären.

 

Wie man jetzt mit diesen Elementen vorgehen könnte, die volle Freiheit Genieassen, ist  zu analysieren. Eine politische Entscheidung wäre immer zu deren Gunsten, zu dem Gunsten der Kriegsverbrecher. Die politische Entwicklung im Lande ist der Zeit so, dass es einen erheblichen Bedarf bestehe, die Nation zusammen zu führen und nicht weiterhin zu teilen. Die Einstellung der zwei größten Volksparteien wie Awamilige und BNP zentriert sich in ihrem Egoismus.  Sie selbst zu dienen und nicht die Nation. Macht auf jeden Preis zu haben und dauerhaft zu halten, ist von ihrem politischem Verhalten erkennbar. Die Awamiliga bzw. die regierende Partei macht keine Gedanken darüber, warum die BNP den Parlament boykottiert habe. Wie sie die BNP-Parlamenttier mit den Gesetzgebung Organen einbinden könne, ist für diese Egoisten Gedankenfremd. Poltische Kultur oder parlamentarische Demokratie ist für diese Elemente kein Thema mehr, da sie das Machtapparat besitzen. Sie machen den Eindruck, sie hätten durch den Wahlsieg alles,  was parlamentarische Demokratie und Menschenrechte anbelangt,  zu Ende gebracht. Ihre Aufgabe wäre die politische Gegner zu eliminieren und ihre Machtbasis ihrem Willen entsprechend auf Kosten der Bürger noch und noch zu konsolidieren. Sie machen auch keine Gedanken darüber, dass sie irgendwann die Regierungsitze ausräumen würden. Sie geben eindeutig zu Verstehen, ihre Partei bzw. ihre Koalition von der Staatsmacht untrennbar sei. Sie haben der politischenProzess eine endgültige Phase verliehen. Der politische Prozess ist von nun an Statik ,die aus der Dynamik positiv entwickelt ist und die Entwicklungsphase vorbei gewesen sei. Mindestens die Liga und deren an der Regierung  Der Prozess der Kriegsverbrecher ist aber leider zu Gunsten dieser politische Kräfte. Der Prozess der Kriegsverbrecher ist auch zu Gunsten einer bestimmten ethnischen Gruppe, die sich während des Freiheitskampfes in Indien  geschützt haben statt sie an dem Kampf teil zu nehmen. Nach der Gründung Bangladesh sind sie risikofrei in die Heimat zurückgekehrt sind und beschweren sich darüber, dass sie die 100-prozentige Früchte der Unabhängigkeit nicht bekämen und alle Elemente, die Muslimen sind und alle politische Parteien die irgendeiner weise Islam-religiöse Vorliebe hätten ihre Feinde sind. Diese Menschen, die fast 100-prozentig  zu den Awami-Liga-Anhängern zählen, machen 10% unserer Bevölkerung aus. So problematisch und typisch sind die politischen Gruppierungen oder andersgesagt Interessegruppen im Lande.

 

Das Nachbarland Indien, das unser Land umringt ist wirklich ein Problem. Wirtschaftspolitisch gesehen ist dieses gigantische Land, das zufälliger weise unser Nachbar ist, ist von seiner Absicht her nicht deutlich erkennbar, welche Politik oder besser gesagt welche Bangladesh-Politik es betreibt bzw. verfolgt. Indien ist an unserem Freiheitskampf aktiv beteiligt gewesen. Diese Hilfe zu unserem Freiheitskampf war nicht nur wegen der damaligen katastrophalen regionalen Destabilisierung sondern zum größten Teil für  seine eigene politische Stabilität zu sorgen. Im Falle der Teilung Pakistans wäre einen Kriegsfront weniger, wenn ein weiterer Krieg mit Pakistan ausbrechen würde. Ein schwaches Pakistan ist in der klein-karierten Sicht im Interesse Indiens gewesen. Ich würde die damaligen Hilfeleistung Indiens anders formulieren oder konkretisieren. Es war keine Hilfe im Auge oder in der Analyse eines Poltikwissenschaftlers gewesen sondern eine Chance, von der Indien lange geträumt  oder worauf lange erwartet habe.

 

Ich würde Indien keinesfalls deswegen besschuldigen, da es die aus der traditionellen Muslimen- Dummheit entstandenen Chance   ausgenützt hatte.  Es ist auch kein neues politisches Phänomen, dass ein Nachbarland in einer bewaffneten Konflikt verwickelt sein könnte, wenn die politische Lage im benachbarten Land außer deren Kontrolle gerät und die politische Stabilität des Nachbarlandes bedroht wäre. Für eine militärische Intervention seitens Indiens in Sachen der Bengalen habe Pakistan  dem Staat Indien Voraussetzungen geliefert. Alle Hindu-Minderheiten des Muslim Bengalen sind nach West Bengal geflogen. Das ist eine große Zahl der Menschen, von denen das damalige Indien auch wirtschaftlich überfordert war, da damals Indien noch keine Gabe der IT-Gelder hatte.

 

aber es gingt auch nicht darum, dass Indien damals in die innere Angelegenheiten Pakistans (East Pakistans) eingemischt hatte, sondern es gab konkrete von dem internationalen Recht anerkannten Gründe für die militärische Intervention in East Pakistan. Die Einwohner East Pakistans haben die Militärintervention Indiens erwünscht. Es gab seitens des Pakistanischen Militärs massive Menschenrechtsverletzungen. Es gab keine Säuberung im Sinne der ethnischen Minderheiten, aber jeder Bengale egal welche Glaubenrichtung er hatte, war von dem Militär-Janta Pakistans mit demLeben bedroht, wenn er für die Gründung Bangladesh stand oder irgendeinerweise die Unabhängigkeit East-Pakistans auch nur verbal unterstützte. Mehr als 85% der Einwohner waren für die Unabhängigkeit East-Pakistans bzw. für die Gründung Bangladesh. Eine geringe Minderheit, die meist religiös motiviert waren, sah die künftige poltische und wirtschaftliche Gefahr von der Indischen Union und unterstützten die zentrale Regierung Pakistans,

 

Der bewaffnete Widersand gegen die Besatzungarmee leisteten unsere Guerillas, die in Indien traniniert und mit russischen Waffen ausgerüstet waren. Die Indsiche-Armee hat mit unseren Guerillas Partnerschaft gebildet. Die Guerillas hatten zwei Ziele. Im Lande die pakistanischen Soldaten zu attackieren,  den Pakistanern psychische Ängste zu bereiten und  die wirtschaftliche Infrastruktur Pakistans durch die Zerstörung des Kommunikationsnetzes so zu schwächen, so dass am Ende ein Krieg unter "joint command" die Freiheitskämpfer und die Indische regulälre Armee gegen die Besatzungarmee den Fall Dhakas bringen könnte.

 

Im Lande herrschte Ängste und Unsicherheiten. Die Militäraktionen der Besatzungarmee liefen auf Hochtouren. Es gab keinen Ort, es gab keinen Dorf  und es gab keinen Gegend, wo die ausländische Armee keine Spüren der Militäraktion Hiterließ. Die "Militäraktion" war für die im Lande gebliebenen Bengalen ein Begriff der "Panikmacherei". Denn die Militäraktion bedeutete Tötung, Brandsetzung seitens der Ausländer und vieles mehr. Viele Dörfer wurden von der ausländischen Armee verwüstet, da sie dort unsere Freiheitskämpfer erfolglos gesucht hatten. Überall im Lande waren die  ausländischen Soldaten mit Uniform zu sehen. Es gab unzählige "check post" auf den Straßen, wo die Durchsuchungen der Fahrzeuge seitens der  ausländischen Sicherheitskräfte stattfanden. Das Land stand unter Besatzung. Die Ausländer beherrschten unser Land mit der Macht der Waffen. Die Grundlage für die Entstehung Pakistans existierte längst nicht mehr.

 

Es gibt keinen Zweifel daran und es gibt  und gebe handfeste Beweise dafür, dass einen systematischen Massenmord in damaligen East -Pakistan stattgefunden hat. Die Besatzungarmee bzw. die Soldaten der Pakistanischen Armee sind an diesem Massenmord beteiligt gewesen. Schätzungsweise drei Millionen Bengalen haben von der  brutalen Agression der Pakistnsichen Armee ihr Leben verloren.

 

Unser Zusammenleben mit den fremden Menschen im Rahmen der religiösen Identität ist endlich gescheitert. 24 Jahre lang haben wir nur wirtschaftliche Ausnützung seitens des damaligen West-Pakistans erlebt. Obwohl wir,  die Bengalen zahlenmäßig im Lande bzw. damaligen Pakistan Mehrheit bildeten, wurden wir von der Minderheit politisch dominiert. Wir haben immer  eine Sogenannte Regierung, die optisch zivilen Charakter zu haben schien, hinter deren "fricate" eine militärische Klicke war, geduldet, die nicht in unserem Interesse war. Das einzige Interesse, das wir damals pflegten, war unsere Religion, mit der wir die Einheit Pakistans kompensierten.  In Multikultureller Hinsicht haben wir alles daran gesetzt, so dass aus unserer Unterschiede keine böse Entwiclung entsteht. 

 

Jetzt werde ich versuchen, ein Bild von einer urdusprachigen Minderheit und deren Integration zu unserer Gesellschaft und deren politisches und wirtschaftliches Leben skizzieren. Die Biharis waren von der Religion her Muslimen. Eine sehr geringe Minderheit Proportional zu der Gesamteinwohnerzahl im damaligen East-Pakistan. Die Sprache der Biharis war Urdu, die in einer Region in Indien namens"Bihar" lebten. Der letze unabhängige Nawab von Bengalen Siraj-Ud-Doula war auch König von dieser Region. Nämlich ist der Nawab von Bengalen, Bihar und Urissa Siraj-Ud-Doula. Die Provinz oder Region Bihar liegt geographisch in Indien. Während der Unabhängigkeitsbestrebungen im Jahre 1947 kam  es zu einer kommunalen Unruhen und Gräueltaten in Bihar wie im ganzen Land in Indien, bei denen viele Muslimen wie die Biharis umgekommen sind. Die Biharis, denen die Flucht nicht misslungen waren, waren Flüchtlinge in East Pakistan.

 

In ihrer neuen Heimat wurden die Biharis bevorzugt behandelt, da sie als Flüchtlinge ohne Hab und Gut  zu uns gekommen waren. Die damalige Regierung hat alles unternommen,  um die aus der Teilung Indiens entstandene menschliche Misere zu mindern und die zu uns gekommenen Menschen eine neue Lebensperspektive zu geben. Bei der Eisenbahn fanden ein größter Teil der Flüchtlinge Beschäftigungen. Die Flüchtlinge wurden auch Wohnquartiere ausgeteilt oder bewilligt. Die politischen Eliten Pakistans versuchten nach der Gründung Pakistans die neue Lage oder besser gesagt die Herausforderung zu meistern. Die Politiker haben gleich nach der Gründung Pakistans versucht ihre Kompetenzen unter Beweis zu stellen. Die Biharis sind von der Konstruktion des Körpers her gut gebaut und fit für die Arbeit gewesen. Sie waren fleißig und haben sehr schnell bei ihrem neuen Beruf eingearbeitet. Die Bahn war damals das einzige Institution, die problemlos und pünktlich auf der Schiene rollte. Die Flüchtlinge wurden damals wie auch nach der Gründung Bangladesh Biharis genannt. Sie waren jedoch bei der Bevölkerung unbeliebt, da die Bengalen ihre Sprache nicht verstanden. Die Bengalen hatten nie gegen diese Leute, wenn aber dann nur gegen ihre Sprache. Ihre Sprache hat den Bengalen so gestört, dass  sie später auch die wahren Menschen, die diese Sprache als Mittel für Kommunikaton benutzten, nicht gemocht haben. Urdu waren nur bei den Aristokraten, bei den Altbewohnern Dhakas, Geschäftesleuten und die Menschen, die west-pakistanischen Hintergrund hatten, verständlich.

 

Die nationalistische Bewegung, die die Biharis extrem unpopulär gemacht hat, hat noch nicht begonnen und die Biharis sind schon bei der Bevölkerung unbeliebt geworden, da die Biharis unsere Sprache nicht gelernt hatten und überall und auch bei der Arbeit mit Urdu kommunizierten. Die Bengalen sind immer intelligent gewesen und sie  versuchten unwillig die Biharis zu verstehen. Die Bengalen haben die Biharis besser als Stummfilm eingestuft und sie sind ihrem Schicksal gegenüber gewiss dankbar gewesen, da die Biharis überhaupt eine Sprache sprachen. Die  Bengalen erweckten damals den Eindruck, dass sie keine andere Wahl hätten, als mit "besser als nichts" zu vergnügen. Die Biharis bzw. die urdusprachigen Flüchtlinge haben sich nie Mühe gegeben,  bengalisch zu verstehen sondern immer umgekehrt  ist der Fall gewesen. Die Biharis haben von ihrer Sprachdefizit keine Bedenken gemacht, da die Westpakistaner Urdu sprachen, obwohl Urdu keiner ihrer Muttersprache war, und sie damit gerechnet haben, dass die regierende Klasse  Pakistans muttersprachlich ihrer Klasse angehöre. Die Muttersprache des "Vater der Natoin" Pakistans, wenn auch der Einzige außer der Flüchtlinge war Urdu und die Biharis könnten damit schon gut leben, ob sie auch kein Wort bengalisch sprachen.

 

Das Thema wird weiterhin behandelt. Der Titel "der Staat steht über alles" wird schätzungsweise 2 Jahe beanspruchen.

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Published by Alamgirkingpin