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4. Januar 2013 5 04 /01 /Januar /2013 19:53
Mit der Todesstrafe ist die Kriminalität nicht zu bekämpfen. Ursachen für kriminelles Verhalten sind in den komplexen seelischen und gesellschaftlichen Bedingungen des menschlichen Daseins zu suchen. Es ist naiv, zu glauben, diese Problematik sei mit der Todesstrafe zu lösen. Diese Art der Strafe ist eine Resignation. Erzieherisch hätte man viel tun können. Diese Strafe wäre ein Rückwärtsgang und kein vorwärts. Es sieht so aus, als gäbe es keinen Staat, wo Mord mit dem Mord bekämpft (murder for murder) wurde. Ein Staat darf sich nicht  Mordern auf eine Stufe stellen. Der Staat darf andere Quelle suchen, aus der er seine Stärke gewinnen könnte. Die Aufgabe des Staates wäre besser gewesen, alles zu unternehmen, alle entsprechende Maßnahme aus zu schöpfen, damit er seine Bürger erziehen könnte, damit er ihre Bürger verbessern könnte und schließlich ihnen eine Chance ein zu räumen in der Gesellschaft rehabilitiert zu werden, ohne einen Einzigen von denen zu vernichten.  Die Gefahr geht definitiv nicht von allen Menschen aus. Warum solches Verbrechen in Indien passiert, müsste man erst untersuchen und auch die dafür geeignete Mittel gefunden werden, mit dem man langfristig solche schrecklichen Taten vorbeugen könnte. Die Menschen, die solche Straftat oder Ähnliche begehen, unterliegen weder Angst noch Schreck. Die USA ist ein Beispiel.
 
Diese Straftat könnte man auch anders betrachten. Es wäre durchaus möglich gewesen, dass diese Männer, die diese Tat begangen sind, sind gar nicht für grausame Tat fähig. Der Opfer wurde von den Beschuldigten nicht verfolgt. Hier fehlt die Motive für die Tat, die zum Mord geführt hätte. Die Situation, die den Opfer zum Tode geführt hätte, sei ein Zufall gewesen. Ein Zufall reicht nicht für die klärung eines Mordfalles aus.  Die Tat sei nicht vorgeplant gewesen. Keiner der Männer hätten davon gewusst, dass sich der spätere Opfer im Bus befinden würde.      
 
Die Vergewaltigung in Indien sei von einer Gruppe von Menschen ausgegangen. Man könnte sich schon vorstellen, welches Bildungniveau diese Personen hätten oder welcher sozialen Schicht  diese     Personen zugehören. Eines könnte man schon zweifellos feststellen, dass diese Personen  von dem Sex keine Ahnung hätten. Vom Tod schon. Eines sei mit höchster Wahrscheinlichkeit nie in Köpfen dieser Männer gewesen, dass einen Zusammenhang zwischen Tod und Sex-Genuss bestehen könnte. 
Es wäre daher vernünftig gewesen, wenn die Justiz Indiens diese Personen  in eine lebenslange Haftstrafe verurteilen würde. Todesstrafe ist unter der gegebenen Umständen  nicht vorgesehen. Strafrechtlich kann man diese Tat gar nicht mit der Todesstrafe begründen.
Es wäre wohl besser gewesen, wenn die Indische Justiz einen Verstoß gegen das Recht auf Leben, Freiheit und die Sicherheit der Beschuldigten vermeiden würde.
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Published by Alamgirkingpin